Tipps für die Firmenweihnachtsfeier

Wie verhalten wir uns auf einer Weihnachtsfeier richtig?
Jeder von uns hat es schon erlebt, plötzlich ist man in einer Situation und weiß nicht mehr, wie man sich verhalten soll. Hier ein Paar Tipps , wie es nicht zu peinlichen Situation auf der Weihnachtsfeier kommt.

 

Der Aperitif: Wohin soll ich mich setzen?

Wenn keine Namenskärtchen auf den Tischen stehen und Ihnen ein Vorgesetzter nicht ausdrücklich einen Platz zuweist, ist die Stuhlwahl frei. Sinnvoll wäre es, sich nicht neben den Lieblingskollegen zu setzen. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die Sie im normalen Büroalltag nicht so oft sehen. Suchen Sie sich einen Platz in einer Runde, die Ihnen sympathisch ist. Bei der Themenwahl gibt es einiges zu beachten: Ob der neue Mitarbeiter sein Gehalt wert ist, Ihr Liebesleben, die Nagelpilzinfektion Ihres Mannes oder Kritik an der Chefetage haben auf Weihnachtsfeiern nichts zu suchen. Plaudern Sie lieber über den Urlaub, das Wetter oder den neusten Hollywood-Film.

Die Hauptspeise: Was kann ich bestellen?

Bestellen Sie à la carte, sollten Sie sich bei der Gangzahl und der Preislage der gewählten Gerichte an dem orientieren, was Ihre Kollegen wählen. Oft schlägt der Gastgeber einige Gerichte vor. Daran können Sie erkennen, wie viel Ihr Essen ungefähr kosten sollte. Wenn Ihr Chef Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise im mittleren Preisniveau bestellt, sollten Sie auf Ihr Sieben-Gänge-Menü „De Luxe“ verzichten. Auch wenn Ihnen bei dem Gedanken an die Gänsestopfleber an Champagner-Gelee mit weißem Trüffel das Wasser im Munde zusammenläuft. Bei der Getränkewahl herrscht dagegen kein Gruppenzwang. „Sie können Bier oder Wein bestellen, auch wenn Sie einen antialkoholischen Chef haben“, sagt die Benimm-Expertin. Angestoßen wird nur in kleinen Runden. Bei großen Feiern wünscht man sich nur „zum Wohl“, dem Gastgeber zuerst, dann der Runde. Augenkontakt und ein Lächeln schaffen zusätzlich Sympathie.

Wenn alle ihre Teller haben, gibt der Chef das Startzeichen, indem er zu Messer und Gabel greift. „Wenn die Gerichte nur nach und nach kommen, wird ein guter Gastgeber vorschlagen, schon anzufangen. Das Angebot können Sie ruhig annehmen“, sagt Christina Tabernig. Auf das „Guten Appetit“ wird im Geschäftsleben – und somit auch auf Weihnachtsfeiern – ganz verzichtet. Wenn die Bedienung „Guten Appetit“ wünscht, bedanken Sie sich höfflich. Schmeckt Ihnen die Ente nicht, müssen Sie den Teller nicht leer essen. Ist sie ungenießbar, können Sie reklamieren.

Auf vielen Feiern wird ein Buffet angeboten. Auch wenn der Anblick so verlockend ist, dass Sie beim ersten Durchgang am liebsten von jeder Platte sofort probieren möchten: achten Sie besser auf die Speisenfolge. Beim ersten Gang gibt es nur kalte Vorspeisen, beim zweiten Suppe, dann die Hauptspeise und erst zum Schluss den Nachtisch. Sie dürfen ruhig öfter zum Büffet gehen, selbst wenn Sie das zehn Mal tun, würde das nicht gegen Benimm-Regeln verstoßen. Vollgetürmte Teller sehen dagegen peinlich aus.

Nach dem Essen legen Sie Messer und Gabel auf dem Teller ab. Der aufmerksame Service wird ihn umgehend wegräumen. Neues Geschirr und Besteck wartet am Büffet. Ist Ihnen beim Aufstehen die Serviette vom Schoß auf den Boden gefallen, müssen Sie nicht unter den Tisch kriechen. Fragen Sie das Personal, ob Sie eine frische Serviette bekommen können. „Wenn Sie die Möglichkeit haben, können Sie das Tuch auch diskret am Bund feststecken, dann rutscht es nicht so schnell weg“, empfiehlt die Expertin.

Der Espresso: Was tun mit aufdringlichen Kollegen?

Während Sie noch auf Ihren Espresso warten, ist Ihr Nachbar bei seinem sechsten Bier angelangt. Dabei scheint der sonst so akkurate Herr seine lustige Ader entdeckt zu haben. Sie dagegen finden sein lautes Benehmen weniger witzig. Sie überlegen, ihn darauf hinzuweisen, dass er besser mit dem Trinken aufhören sollte. „Das steht Ihnen auf keinen Fall zu!“, warnt die Expertin. Wird ihr Nachbar zunehmend aufdringlich, sollten Sie ihn ignorieren, allerdings möglichst höflich. Unterhalten Sie sich demonstrativ mit anderen Personen. So verweisen Sie ihn diplomatisch und ohne großes Aufsehen in seine Schranken. Zur Not wechseln Sie den Sitzplatz. Entschuldigen Sie sich bei Ihren Sitznachbarn und sagen Sie, dass Sie noch mit einer Kollegin sprechen müssen. Weiterlesen

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